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Station Agent

Station Agent
Regisseur(e) Thomas McCarthy

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Produktbeschreibung

Finbar liebt Zge - wesentlich mehr als Menschen. Als dann auch noch sein einziger Freund stirbt und ihm ein altes Bahnwrterhuschen berlsst, hlt ihn nichts mehr. Der 1-m-30-Mann gibt sein bisheriges Leben auf und zieht in das Bahnwrterhuschen. Doch er ist nicht lange alleine. Zwei andere Individuen wnschen sich anscheinend nichts sehnlicher, als mit ihm in Kontakt zu treten Joe, der nicht weit vom Bahnwrterhuschen mit Leib und Seele einen Imbiss betreibt, und Olivia, deren Bekanntschaft er macht, als sie ihn beinahe mit ihrem Wagen berfhrt. Der scheue Finbar wrde beiden am liebsten komplett aus dem Weg gehen, doch Zhigkeit und Zuflle bringen die drei immer wieder auf ein Gleis...


Produktinformation

  • Amazon-Verkaufsrang: #10547 in DVD
  • Marke: Paramount
  • Erscheinungsdatum: 2005-02-17
  • Bewertung: Freigegeben ohne Altersbeschränkung
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Formate: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Untertitel in: Deutsch, Englisch
  • Länge: 86 Minuten

Features

  • FSK 12

Aus der Amazon-Redaktion

VideoMarkt
Der nur einen Meter 30 große Finbar erbt ein verlassenes Bahnwärterhaus in Newfoundland, New Jersey. Dort wünscht sich der menschenscheue Mann nur eines: in Ruhe gelassen zu werden. Doch Plaudertasche Joe, dessen Imbussbude auf Finbars Grundstück steht, hat ebenso etwas dagegen wie die Malerin Olivia, die Finbar beinahe über den Haufen fährt. Als diese am selben Abend mit einer Flasche Whiskey unter dem Arm um Entschuldigung für ihre "Entgleisung" bittet, markiert dies den Beginn einer wunderbaren Freundschaft.

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Das anrührende Regiedebüt des Schauspielers Tom McCarthy ("Mein Braut, ihr Vater und ich"), der aus Liebe zu einer Location - das Bahnwärterhäuschen - eine das Leben bejahende Hommage an Freundschaft, Ehrlichkeit und die Kunst, über den eigenen Schatten zu springen, schuf. Getragen von drei Ausnahmeschauspielern, allen voran der große kleine Peter Dinklage, steckt diese Außenseiter-Ballade voller Melancholie, feinem Humor und tiefer Zärtlichkeit. Ein filmisches Kleinod für ein Publikum mit Anspruch.

Blickpunkt: Film
Das Filmdebüt des Schauspielers Tom McCarthy, der auch das Drehbuch schrieb, begegnet dem Bedürfnis seiner Figuren nach Individualität mit Sympathie und Verständnis. Seinem warmherzigen Drama jenseits aller Hollywood-Normen von Tempo, Abwechslung und Unterhaltung gelingt das Kunststück, die Stille als eigenen Protagonisten einzuführen und wirkungsvoll in Szene zu setzen. Im vermeintlich ereignisarmen Leben der Protagonisten passieren aufregende Dinge, die den Zuschauer mühelos 90 Minunten lang in Atem halten.

'The Station Agent' erzählt von einem Mann, der sich nach nichts mehr sehnt als seiner Ruhe. Der Eisenbahn-Spezialist Finbar (Dinklage, 'Living in Oblivion') erbt nach dem plötzlichen Tod seines Freundes ein einsam gelegenes Zugdepot in der Wildnis von New Jersey. Dort, in tiefster Provinz, hofft er, der ungewollten Aufmerksamkeit zu entgehen, die sein Zwergenwuchs mit sich bringt. Bei weiten Spaziergängen über die Gleise und dem Beobachten von Zügen will er sich endlich ganz seiner Obsession widmen. Doch er hat die Rechnung ohne seine Nachbarn gemacht: Direkt vor dem kleinen Bahnwärterhäuschen hat sich ein Imbissstand aus der Stadt aufgebaut. Zwar kriegt er hier morgens seinen Kaffee, aber nur um den Preis eines Gesprächs. Der Kubaner Joe (Bobby Cannavale ) ist mit einem kindlichen Mitteilungs- und Anlehnungsbedürfnis gesegnet. Eine Begegnung der besonderen Art hat Fin außerdem mit der schönen, aber unglücklichen Malerin Olivia (Patricia Clarkson, 'Dogville' ), die nicht über den Tod ihres kleinen Sohnes hinwegkommt. Die unterschiedlichen Charaktere - Olivia und Fin die introvertierten, stets zum Rückzug bereiten Eigenbrötler, Joe der anhängliche, aber warmherzige Quälgeist - erkennen, nach einigen Anläufen, dass ihre Isolation gemeinsam leichter zu ertragen ist, und werden schließlich Freunde. Fin entwickelt sich im Verlauf der Geschichte vom verschlossenen Outsider zu einer Person mit sozialer Kompetenz, wie sie lange Zeit der Eisenbahnwärter, der 'Station Agent', als zentrale Anlaufsteller für den Austausch von Gütern und Neuigkeiten inne hatte. Die Komik entsteht durch das Aufeinanderprallen des geschwätzigen Joe mit dem ruhigen Fin. Dessen Fassade, von der man bisweilen ahnt, dass sie trügerisch sein könnte, explodiert allerdings in einer Kneipenszene, wenn der angetrunkene Fin auf den Tresen klettert und in die Runde brüllt, sie sollten ihn ruhig alle anstarren.
McCarthys Blick auf die Einsamkeit ist nie sentimental, oft komisch und immer von tiefer Sympathie für das Drama im Leben seiner Figuren geprägt. Das war dem Festival in Sundance gleich drei Preise wert: Bester Film, Bestes Drehbuch sowie der Darstellerpreis für Patricia Clarkson. boe.